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Innereien vom Huhn
Innereien – auch Organe oder Offal genannt – umfassen Leber, Herz, Niere, Zunge, Lunge und weitere Organe von Schlachttieren. In vielen traditionellen Küchen weltweit galten sie einst als Delikatesse und erleben zunehmend ein Comeback bei Köchen, die Nose-to-Tail-Philosophie praktizieren.
Jedes Organ hat seinen eigenen Charakter: Leber ist intensiv und mineralisch, Herz überraschend mager und fest, Zunge wird nach langem Schmoren butterzart, und Knochenmark liefert einen üppig-butterigen Geschmack. Zubereitungsarten reichen vom schnellen Braten (Leber) über langes Schmoren (Zunge) bis zum Grillen (Herz).
Innereien sind nährstoffreich, günstig und aus ethischer Sicht sinnvoll, da sie die Verwertung des ganzen Tieres ermöglichen. Bei Onlinemetzgern sind sie oft als Einzelprodukt oder in gemischten Paketen erhältlich – eine gute Möglichkeit, diese unterschätzten Teilstücke neu zu entdecken.
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Hühnerfleisch ist weltweit das am häufigsten verzehrte Geflügel und zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und den vergleichsweise milden Geschmack aus. Es ist mager, eiweißreich und je nach Teilstück besonders zart. Während die Hähnchenbrust vor allem in leichten Gerichten und für schnelles Braten beliebt ist, bieten Schenkel, Flügel oder ganze Hühner kräftigeren Geschmack und eignen sich gut zum Schmoren, Grillen oder Braten im Ofen.
In nahezu jeder Küche der Welt hat Huhn seinen festen Platz: Von klassischen Gerichten wie Brathuhn oder Coq au Vin über Curry-Varianten in Indien und Südostasien bis hin zu gebratenen oder frittierten Zubereitungen in den USA.
Das Fleisch ist nicht nur kulinarisch vielseitig, sondern auch in Bezug auf die Haltung stark differenziert – von konventioneller Mast bis hin zu Bio- und Freilandhaltung, die Einfluss auf Geschmack und Fleischstruktur haben können.