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Keule vom Spanferkel
Die Keule ist eines der größten und ertragreichsten Teilstücke und wird bei nahezu allen Tierarten verarbeitet – von Rind und Schwein über Lamm bis hin zu Wild und Geflügel. Sie stammt aus dem Hinterbein und liefert mageres, festes Fleisch mit kräftigem Geschmack.
Je nach Tier und Zuschnitt ergeben sich unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten: Die Rinderkeule liefert Cuts wie Hüftsteak, Tafelspitz oder Rouladen. Die Lammkeule ist ein Festtagsklassiker, der im Ganzen im Ofen geschmort wird. Schweinekeule wird häufig als Schinken verarbeitet oder als Braten zubereitet. Bei Wild – etwa Hirsch oder Reh – gilt die Keule als das edelste Schmorstück.
Wer eine ganze Keule kauft, bekommt viel Fleisch für sein Geld und kann daraus verschiedene Gerichte zubereiten. Mehr über die Teilstücke vom Rind und ihre Verwendung erfährst du in unserem Ratgeber.
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Als Spanferkel bezeichnet man junge Hausschweine, die noch nicht ausgewachsen sind und in der Regel ein Schlachtgewicht von 10 bis 20 Kilogramm erreichen. Ihr Fleisch ist besonders zart, hell und feinfasrig, da die Tiere noch jung sind und überwiegend mit Milch ernährt wurden. Der Geschmack ist milder als bei ausgewachsenen Schweinen, zugleich sehr saftig.
Traditionell wird Spanferkel im Ganzen zubereitet – entweder am Spieß, im Ofen oder im Grill. Diese Form der Zubereitung hat in vielen Regionen Europas und darüber hinaus eine lange Tradition und ist häufig Bestandteil von Festen oder besonderen Anlässen. Neben der Zubereitung als Ganzes werden auch Teilstücke wie Schulter oder Keule verarbeitet.
Spanferkelfleisch eignet sich sowohl für klassische Rezepte mit knuspriger Kruste als auch für moderne Interpretationen, bei denen die Zartheit des Fleisches im Vordergrund steht.