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Knochen vom Iberico
Knochen sind weit mehr als ein Abfallprodukt der Fleischzerlegung. In der Küche werden sie vor allem zur Herstellung von Fond und Brühe geschätzt – die Basis für unzählige Saucen, Suppen und Schmorgerichte. Beim stundenlangen Auskochen lösen sich Kollagen, Mineralien und Aromastoffe, die für Geschmackstiefe und eine seidige Textur sorgen.
Besonders beliebt sind Markknochen, deren weiches, fettreiches Knochenmark als Delikatesse gilt – geröstet im Ofen, auf frischem Brot serviert und mit grobem Salz bestreut. Auch Beinscheiben, Ochsenschwanz und Suppenknochen gehören in diese Kategorie und sind unverzichtbar für die klassische Küchenpraxis.
Knochen von Weiderindern oder hochwertigen Rassen liefern besonders gehaltvolle Brühen. Bone Broth – lange ausgekochte Knochenbrühe – liegt als nährstoffreiches Getränk im Trend. Bei Onlinemetzgern sind Knochen oft zu attraktiven Preisen erhältlich.
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Das Ibérico-Schwein ist eine alte Hausschweinerasse aus der Iberischen Halbinsel, die vor allem in Spanien und Portugal verbreitet ist. Charakteristisch sind die dunkle Hautfarbe und die vergleichsweise schlanke Statur der Tiere. Besonders bekannt ist das Ibérico-Schwein für seinen hohen Fettanteil und die ausgeprägte intramuskuläre Marmorierung, die dem Fleisch einen intensiven, nussigen Geschmack verleiht.
Traditionell werden Ibérico-Schweine in extensiver Freilandhaltung gehalten. In der Mastphase fressen sie Eicheln („Montanera“), was maßgeblich zur besonderen Qualität des Fleisches beiträgt. Diese Ernährungsweise prägt auch die Herstellung des berühmten Jamón Ibérico, einer der weltweit renommiertesten Schinkenspezialitäten.
Neben Schinken und Wurstwaren gewinnt auch das frische Fleisch des Ibérico-Schweins zunehmend an Bedeutung. Typische Cuts sind Presa, Secreto oder Pluma, die durch ihre Saftigkeit und das intensive Aroma geschätzt werden und sich besonders zum Grillen oder Kurzbraten eignen.