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Knochen vom Kalb
Knochen sind weit mehr als ein Abfallprodukt der Fleischzerlegung. In der Küche werden sie vor allem zur Herstellung von Fond und Brühe geschätzt – die Basis für unzählige Saucen, Suppen und Schmorgerichte. Beim stundenlangen Auskochen lösen sich Kollagen, Mineralien und Aromastoffe, die für Geschmackstiefe und eine seidige Textur sorgen.
Besonders beliebt sind Markknochen, deren weiches, fettreiches Knochenmark als Delikatesse gilt – geröstet im Ofen, auf frischem Brot serviert und mit grobem Salz bestreut. Auch Beinscheiben, Ochsenschwanz und Suppenknochen gehören in diese Kategorie und sind unverzichtbar für die klassische Küchenpraxis.
Knochen von Weiderindern oder hochwertigen Rassen liefern besonders gehaltvolle Brühen. Bone Broth – lange ausgekochte Knochenbrühe – liegt als nährstoffreiches Getränk im Trend. Bei Onlinemetzgern sind Knochen oft zu attraktiven Preisen erhältlich.
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Kalbfleisch stammt von jungen Rindern, die in der Regel jünger als acht Monate alt sind. Es gehört zu den helleren Fleischsorten und zeichnet sich durch eine besonders feine Faserung und einen milden, zarten Geschmack aus. In der europäischen Küche hat Kalbfleisch eine lange Tradition und wird vor allem in Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland geschätzt.
Typische Teilstücke sind Kalbsrücken, Kalbsfilet, Kalbshaxe oder Kalbsbrust. Während das Filet und die Medaillons besonders zart sind und sich gut zum Kurzbraten eignen, wird die Haxe oft für Gerichte wie Ossobuco verwendet. Kalbsbrust oder Schulter bieten sich zum Füllen oder Schmoren an.
Kulturell ist Kalbfleisch Bestandteil vieler klassischer Gerichte, etwa Wiener Schnitzel, Saltimbocca alla Romana oder Kalbsragout. Durch seinen milden Geschmack harmoniert es gut mit feinen Kräutern und leichten Beilagen.