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Rücken vom Mangalitza
Der Rücken gehört zu den edelsten Partien eines Tieres und liefert besonders zartes, mageres Fleisch. Er verläuft entlang der Wirbelsäule und umfasst je nach Zuschnitt verschiedene Premium-Cuts – beim Rind etwa Roastbeef, Rib-Eye und Entrecôte, beim Schwein Kotelett und Lachsbraten, beim Lamm die begehrten Lammkoteletts.
Da die Rückenmuskulatur beim lebenden Tier kaum beansprucht wird, ist das Fleisch besonders feinfasrig und zart. Je nach Schnittführung wird der Rücken als ganzes Stück für Braten verwendet oder in Steaks und Koteletts portioniert. Der vordere Rücken (Nacken/Kamm) ist stärker marmoriert, der hintere Bereich (Lende) magerer.
Ob als eleganter Lammrücken für besondere Anlässe, als klassisches Schweinekoletett oder als Dry-Aged-Rinderrücken: Dieses Teilstück steht für Qualität und Vielseitigkeit. Einen detaillierten Überblick über alle Rücken-Cuts findest du in unserem Ratgeber zu den Teilstücken vom Rind.
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Das Mangalitza – auch Wollschwein genannt – ist eine alte, ursprünglich aus Ungarn stammende Schweinerasse, die sich durch ihr dichtes, lockiges Fell von allen anderen Schweinerassen unterscheidet. Die robusten Tiere werden meist in extensiver Freilandhaltung gehalten und wachsen langsamer als moderne Mastrassen, was sich unmittelbar auf die Fleischqualität auswirkt.
Das Fleisch des Mangalitza-Schweins ist dunkelrot, intensiv im Geschmack und außergewöhnlich gut marmoriert. Der hohe intramuskuläre Fettanteil sorgt für eine Saftigkeit und Aromenvielfalt, die an Ibérico-Schwein erinnert. Besonders Speck und Schmalz vom Mangalitza gelten als Delikatessen – cremig, nussig und mit einem Schmelz, der seinesgleichen sucht.
Beliebte Teilstücke sind Bauch, Nacken, Schulter und Kotelett. Mangalitza eignet sich hervorragend zum langsamen Garen, Schmoren oder Räuchern. In der ungarischen Küche ist es fester Bestandteil traditioneller Gerichte, und auch in Deutschland gewinnt das Wollschwein bei Feinschmeckern und Grillbegeisterten zunehmend an Beliebtheit.