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Hüfte vom Hirsch
Hüfte – auch Hüftdeckel oder Blume genannt – stammt aus dem Hinterviertel des Rindes und zählt zu den unterschätzten Allroundern. Das Fleisch ist mager, feinfasrig und kräftig im Geschmack, dabei deutlich günstiger als die klassischen Edelteile. Aus der Hüfte werden beliebte Cuts wie Hüftsteak, Tafelspitz, Bürgermeisterstück und Picanha geschnitten.
Ob als kurzgebratenes Steak, als Schmorbraten oder für Rouladen: Die Hüfte ist vielseitig und verzeiht auch längere Garzeiten. Wer aromatisches Rindfleisch mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, liegt hier richtig. Mehr dazu im Ratgeber zu den Teilstücken vom Rind.
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Hirschfleisch gehört zum klassischen Wildbret und stammt meist von Rot- oder Damhirschen. Es zeichnet sich durch seine dunkle Farbe, die feine Faserung und den charakteristisch aromatischen Geschmack aus, der kräftiger als bei Rindfleisch, aber milder als bei Wildschwein ist. Durch den geringen Fettanteil gilt Hirschfleisch als mager und eiweißreich.
Typische Teilstücke sind Rücken, Keule, Schulter und Filet. Besonders Rücken und Filet liefern sehr zartes Fleisch, das sich zum Kurzbraten oder Grillen eignet. Keulen und Schultern werden traditionell geschmort und sind Bestandteil von Wildragouts oder Braten.
In vielen europäischen Regionen hat Hirschfleisch eine lange kulinarische Tradition, vor allem in der Herbst- und Wintersaison. Es harmoniert besonders gut mit kräftigen Beilagen wie Pilzen, Rotkohl oder Preiselbeeren und wird häufig mit Rotwein oder Wacholder gewürzt.