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Haxen vom Hirsch
Die Haxe stammt vom unteren Teil der Keule und gehört zu den traditionellsten Fleischstücken der mitteleuropäischen Küche. Ob vom Schwein, Rind oder Kalb – die Haxe zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Bindegewebe, Sehnen und Knochen aus, was sie beim langen Schmoren besonders geschmacksintensiv und zart macht.
Die Schweinshaxe ist ein bayerischer Klassiker: kross gebraten oder gegrillt mit knuspriger Schwarte, serviert mit Knödeln und Sauerkraut. Die Kalbshaxe ist als Ossobuco aus der italienischen Küche bekannt – geschmort mit Gemüse, Weißwein und einer Gremolata aus Petersilie, Knoblauch und Zitrone. Auch die Rinderhaxe (Wade) eignet sich hervorragend für kräftige Eintöpfe und Brühen.
Haxen bieten viel Fleisch am Knochen zu einem fairen Preis und belohnen geduldiges Garen mit einem tiefen, herzhaften Geschmack, der seinesgleichen sucht.
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Hirschfleisch gehört zum klassischen Wildbret und stammt meist von Rot- oder Damhirschen. Es zeichnet sich durch seine dunkle Farbe, die feine Faserung und den charakteristisch aromatischen Geschmack aus, der kräftiger als bei Rindfleisch, aber milder als bei Wildschwein ist. Durch den geringen Fettanteil gilt Hirschfleisch als mager und eiweißreich.
Typische Teilstücke sind Rücken, Keule, Schulter und Filet. Besonders Rücken und Filet liefern sehr zartes Fleisch, das sich zum Kurzbraten oder Grillen eignet. Keulen und Schultern werden traditionell geschmort und sind Bestandteil von Wildragouts oder Braten.
In vielen europäischen Regionen hat Hirschfleisch eine lange kulinarische Tradition, vor allem in der Herbst- und Wintersaison. Es harmoniert besonders gut mit kräftigen Beilagen wie Pilzen, Rotkohl oder Preiselbeeren und wird häufig mit Rotwein oder Wacholder gewürzt.