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Picanha vom Bison
Die Picanha – auch Tafelspitz-Deckel oder Hüftdeckel genannt – ist in Brasilien der absolute Lieblingscut und hat sich auch in Europa einen festen Platz in der Grillkultur erobert. Das Teilstück stammt von der Hüfte des Rindes und zeichnet sich durch eine markante Fettkappe aus, die beim Grillen für besondere Saftigkeit und intensives Aroma sorgt.
Traditionell wird die Picanha in dicke Scheiben geschnitten, C-förmig auf Spieße gesteckt und über offener Flamme gegrillt – die klassische Churrasco-Methode. Aber auch als ganzes Stück auf dem Grill oder im Ofen gelingt sie hervorragend. Wichtig ist, die Fettkappe dranzulassen, da sie das Fleisch schützt und den Geschmack intensiviert.
Mit ihrem ausgewogenen Verhältnis von Fett und magerem Fleisch bietet die Picanha ein vollmundiges Geschmackserlebnis zu einem fairen Preis. Weitere Tipps zur Auswahl und Bestellung von Grillfleisch findest du in unserem Grillfleisch-Ratgeber.
Preisverlauf
Wie haben sich die Preise für Picanha vom Bison entwickelt? Das Diagramm zeigt den günstigsten und den mittleren Preis je Kalenderwoche.
So liest du das Diagramm
Die grüne Linie zeigt den günstigsten Preis pro Woche, die rote den mittleren Preis (Median) aller Angebote. So siehst du, wie sich die Preise für Picanha vom Bison über die Zeit entwickelt haben und ob sich gerade ein guter Zeitpunkt zum Kauf ergibt.
Angebote im Vergleich
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Bisonfleisch stammt vom Amerikanischen Bison, einem Wildrind, das ursprünglich in großen Herden in Nordamerika lebte. Heute wird es überwiegend in extensiver Freilandhaltung gezüchtet. Die Tiere ernähren sich meist von Gras, wodurch das Fleisch naturbelassen und nährstoffreich ist.
Im Vergleich zu Rindfleisch ist Bisonfleisch dunkler, besonders fettarm und gleichzeitig eiweißreich. Es besitzt einen kräftigen, leicht süßlichen Geschmack, der als aromatisch, aber nicht „wildartig“ beschrieben wird. Typische Teilstücke sind Steaks wie Rib-Eye oder Filet, aber auch Bratenstücke und Hackfleisch.
In Nordamerika hat Bisonfleisch eine lange Tradition und wird zunehmend auch in Europa angeboten. Durch den geringen Fettanteil gart es schneller als Rindfleisch und sollte daher schonend zubereitet werden, um seine Zartheit zu bewahren. Es eignet sich zum Grillen, Braten oder Schmoren und bietet eine interessante Alternative zu klassischem Rind.