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Keule vom Perlhuhn
Die Keule ist eines der größten und ertragreichsten Teilstücke und wird bei nahezu allen Tierarten verarbeitet – von Rind und Schwein über Lamm bis hin zu Wild und Geflügel. Sie stammt aus dem Hinterbein und liefert mageres, festes Fleisch mit kräftigem Geschmack.
Je nach Tier und Zuschnitt ergeben sich unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten: Die Rinderkeule liefert Cuts wie Hüftsteak, Tafelspitz oder Rouladen. Die Lammkeule ist ein Festtagsklassiker, der im Ganzen im Ofen geschmort wird. Schweinekeule wird häufig als Schinken verarbeitet oder als Braten zubereitet. Bei Wild – etwa Hirsch oder Reh – gilt die Keule als das edelste Schmorstück.
Wer eine ganze Keule kauft, bekommt viel Fleisch für sein Geld und kann daraus verschiedene Gerichte zubereiten. Mehr über die Teilstücke vom Rind und ihre Verwendung erfährst du in unserem Ratgeber.
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Das Perlhuhn ist ein afrikanisches Wildgeflügel, das heute auch in Europa gezüchtet wird – vor allem in Frankreich, wo es als „Pintade" einen festen Platz in der gehobenen Küche hat. Es steht geschmacklich zwischen Hähnchen und Fasan: kräftiger und aromatischer als Huhn, aber milder als Wildgeflügel.
Das Fleisch des Perlhuhns ist etwas dunkler als Hähnchenfleisch, besonders an den Keulen. Es ist fettarm, aber nicht so trocken wie Pute, und besitzt eine angenehm feste Textur. Typisch wird das Perlhuhn im Ganzen im Ofen gebraten – gerne mit Kräuterbutter unter der Haut, begleitet von Wurzelgemüse oder Trauben.
Auch die Brust lässt sich einzeln zubereiten, idealerweise kurz gebraten und rosa serviert. Das Perlhuhn eignet sich besonders für festliche Anlässe als elegante Alternative zum klassischen Brathähnchen. Bei spezialisierten Onlinemetzgern ist es meist als ganzes Tier oder als Brustfilet erhältlich.